Unbürokratische Hilfe für Hochwasseropfer
Dank für nachbarschaftliches Engagement und private Hilfsbereitschaft
Ministerpräsident Günther H. Oettinger bei einem Besuch in der Unwetterregion
08.06.2008 Bei seinem Besuch in den vom Hochwasser besonders stark betroffenen Gemeinden Jungingen und Hechingen am Sonntag (8. Juni 2008) gedachte Ministerpräsident Günther H. Oettinger der drei bei dem Unwetter ums Leben gekommenen Personen und wünschte allen Verletzten eine baldige und vollständige Genesung. „Ich danke allen, die in den letzten Tagen unermüdlich im Einsatz waren, um den Menschen vor Ort zur Seite zu stehen. Dieses vorbildliche bürgerschaftliche Engagement macht Mut. Die Landesregierung wird den Hochwasseropfern unbürokratisch helfen", sagte Ministerpräsident Oettinger.
Ministerpräsident Oettinger kündigte folgende Sofortmaßnahmen der Landesregierung zur Milderung der Hochwasserschäden an:
- Die Landesregierung werde auf jeden privat gespendeten Euro zwei weitere Euro aus Landesmitteln drauflegen. Diese Maßnahme soll vor allem Betroffenen zugute kommen, die sonst keinen Anspruch auf Entschädigungen haben. „Die Landesregierung würdigt mit dieser Maßnahme zugleich das eindrucksvolle nachbarschaftliche Engagement und die private Hilfsbereitschaft der vergangenen Tage", erklärte Ministerpräsident Oettinger.
- Die Finanzierung des Landesbeitrags erfolge durch entsprechende Einsparungen innerhalb des Haushalts. (Globale Minderausgabe)
- Sämtliche einschlägigen Landesprogramme werden, wenn immer die Voraussetzungen hierfür vorliegen, auf die vom Hochwasser besonders betroffenen Gebiete im Zollernalbkreis konzentriert.
- Bei der Fortschreibung der Hochwasserschutzkonzeption und ihrer späteren Umsetzung wird den Erfordernissen im Killertal in besonderer Weise Rechnung getragen.
Quelle: Staatsministerium